Vita
Andrea Suter (Sopran) studierte an der HKB bei Hans Peter Blochwitz mit Abschluss Lehrdiplom, an der ZHdK bei Lena Hauser und Roswitha Müller und schloss ihre Studien 2011 mit dem Master of Music Performance mit Auszeichnung ab. Sie war mehrmalige Preisträgerin des Migros-Gesangswettbewerbs als Solistin. Eine zweijährige Weiterbildung in Alexandertechnik am AZAT ergänzte ihre Ausbildung als Gesangspädagogin.
Als freie Sängerin hat sie sich seither mit verschiedensten Partien des Oratorien- und Opernfachs einen Namen gemacht. Ein breitgefächertes Repertoire vom Barock bis zu zeitgenössischen Werken und Chansons brachte ihr schon früh eine vielfältige und rege Konzerttätigkeit als Solistin.
Mit ihrem Lied-Duo-Partner Riccardo Bovino verbindet sie eine enge musikalische Zusammenarbeit in der Pflege des Liedrepertoires: Sie gründeten 2020 die Konzertreihe Stimmen zu Gast in Liestal. Hier widmet sie sich vermehrt der konzeptionellen Arbeit und der Realisation von Kindertheaterproduktionen: So entstanden «Wer spinnt, gewinnt» und «Der gestiefelte Kater» in Zusammenarbeit mit Susanne Flück und das Puppen-Singspiel «Fell und Feder» unter der Regie von Karin Wirth für die Konzertreihe. Andrea Suter unterrichtet interessierte Laien im eigenen Studio in Basel.
Bereits während ihres Studiums sang sie am Theater Basel die Rolle der Concita in «Das Schaf». Für die Spielzeit 2012/13 wurde sie für OperAvenir ausgewählt und debütierte am Theater Basel mit mehreren Partien ihres Fachs wie Gretel in «Hänsel und Gretel», Oscar in «Un ballo in maschera» und Grilletta in Haydns «Lo speziale». Eine Masterclass mit Dame Kiri Te Kanawa und Jennifer Larmore gehört zu den wichtigen Impulsen in dieser Zeit. Auftritte als Solistin mit der Sinfonietta Basel, dem Basler Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Sinfonieorchester Biel Solothurn und dem Capriccio Barockorchester.
Seither singt sie regelmässig auf verschiedenen Theater- und Opernbühnen: So gab sie 2024/25 ihre Rollendebuts als Isabella in Donizettis «Olivo e Pasquale» mit der ZKO Zürich und in der Berner Sommeroperette als Gräfin Zedlau in «Wiener Blut». Seit Jahren laufen zudem erfolgreich die Wiederaufnahmen von «Hexe Hillary geht in die Oper» am Stadttheater Winterthur. 2026 singt sie mit der Rolle der Minnie Fay in «Hello, Dolly» zum ersten Mal in einer Musical-Produktion.
Zwischen 2011 und 2016 stand sie zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester für drei Produktionen von Offenbachs Operetten (u. a. Fantasia in «Voyage dans la lune») sowie die Titelpartie in Suppés «Die schöne Galathée» auf der Bühne des ZKO-Hauses. Ännchen in «Freischütz», Susanna in Paisiellos «Nina» folgten am Theater Konstanz. Sie führte am Theater Winterthur die Kinderoper «Reise nach Tripiti» auf und debütierte als Dorinda in Händels «Orlando» in Konstanz, als Christel in «Der Vogelhändler» sowie als Anna Reich in «Die lustigen Weiber von Windsor» an der Fricktaler Bühne. 2021-23 sang sie Berenice in Rossinis «L’ occasione fa il ladro» wiederum am Theater Konstanz, Ottilie im «Weissen Rössl» an der Fricktaler Bühne sowie Laura im «Bettelstudenten» in Beinwil am See.
Sie arbeitete mit Regisseuren wie Vera Nemirova, Nina Russi, Thomas Guglielmetti, Paul Suter, Massimo Rocchi, Ulrike Jühe, Bettina Dieterle, Anette Leistenschneider, Raschid Kayrooz, Nada Kokotovic und Daniel Grünauer zusammen.