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Vita

Andrea Suter wurde in Zürich geboren und lebt in Basel. An der Hochschule der Künste Bern studierte sie bei Hans Peter Blochwitz, an der Zürcher Hochschule der Künste bei Roswitha Müller und schloss ihre Studien mit dem Master of Music Performance mit Auszeichnung ab. In den Jahren 2009 und 2010 war sie Preisträgerin des Migros Gesangswettbewerbs als Solistin. Es folgten Meisterkurse bei Klesie Kelly-Moog, Jennifer Larmore und Janet Perry.

Seither ist sie dank ihrer beweglichen, wandelbaren Sopranstimme auf der Opernbühne ebenso zuhause wie im Konzertleben und in der geistlichen Musik.

Ihre Liebe zum Schauspiel und zur Oper führte sie ans Theater Basel: Für die Spielzeit 2012/13 wurde sie für das Opernstudio OperAvenir engagiert und debütierte mit mehreren Partien: Fekluscha in Leos Janaceks Katja Kabanowa, Grilletta in Joseph Haydns Lo speziale (David Cowan), Oscar in  Un ballo in maschera (Gabriel Feltz), Poussette in Manon (Enrico Delamboye) sowie Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel (Rolando Garza). Ihre Rolleninterpretationen und auch ihre Auftritte an Konzerten mit der Sinfonietta Basel und dem Basler Sinfonieorchester brachten ihr beste Kritiken ein. Eine Masterclass bei Kiri Te Kanawa sowie die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Vera Nemirova und Ulrike Jühe gehörten zu den wichtigen Impulsen in dieser Zeit.
Anfang der Saison 2013/14 kehrte Andrea Suter als Gast ans Theater Basel zurück. In der darauffolgenden Saison sang sie Ännchen in Webers Freischütz und Susanna in Paisiellos Nina in einer Rathaushof-Produktion am Theater Konstanz sowie die Gretli in einer Urfassung Meyer von Schauensees Engelbergischer Talhochzeit am Theater Sarnen. 2016 folgte die Uraufführung der Kinderoper Reise nach Tripiti mit dem Musikkollegium Winterthur am Theater Winterthur (Nina Russi / Marc Kissoczy) und die Rolle der Dorinda in G. F. Händels Orlando in Konstanz unter der Regie von Nada Kokotovic. 

Vom Zürcher Kammerorchester wurde sie für die Rolle der Ernestine in Offenbachs Monsieur Choufleuri und 2015 für die Titelpartie in Suppés Die schöne Galathée unter Leitung von Andres Joho (Regie: Paul Suter) engagiert. 2016 war sie dort als Ines in Offenbachs Les Bavards zu sehen.  

Mit ihrem Lied-Duo-Partner Riccardo Bovino verbindet sie eine enge musikalische Zusammenarbeit in der Pflege des Liedrepertoires. Sie ist zudem eine gefragte Oratoriensängerin: Zu ihren Auftritten in der vergangenen Saison gehören die Sopranpartien in Rossinis Petite Messe solenelle, Mozarts Grosser Messe in c-moll sowie regelmässige Konzerte mit dem Barockensemble Lamaraviglia. In drei Uraufführungen von Iris Szeghy, Christian Henking und Burkhard Kinzler anlässlich des Internationalen Kirchenmusikkongresses Bern sang sie im Herbst 2015 die Sopranpartien.